Der 4. Arbeitstag

Hey hey,

Samstag ist wohl sehr cool hier.. Das fängt schon mit dem Frühstück an!
Bacon, Rührei, Croissants und und und – voll lecker!
Danach folgt ein kleiner Spaziergang mit den Villigern und dann Pause 🙂
Um 16 Uhr gings dann weiter mit Kochen und anschließend haben wir alle gegessen..
Aber es dauert halt doch alles sehr sehr lange, so war der Tag um 20:30 Uhr wieder zu ende..

Ich habs aber in meiner Pause mal geschafft, ein paar Bilder hochzuladen!
Ihr könnt sie in der Bildergalerie auf http://www.benjaminlindner.de anschauen.
Deshalb schreib ich eigentlich auch schon wieder einen Blogeintrag 😀

Also ich geh nun duschen und ins Bett, muss um 8 Uhr wieder raus und so kann ich 15 Minuten länger schlafen 😀
Mails beantworte ich im laufe der Tage noch 🙂
Tschüü

Ankunft Maison Emmanuel

Hello,

mitlerweile bin ich im Maison Emmanuel angekommen!
Die Tage in Montreal waren noch echt schön.. Unteranderem war ich auf dem Olypiastate in Montreal, habs jedoch nicht mehr in den botanischen Garten geschafft – kommt noch 🙂

Rebeca hat mich am 1. Oktober zu ME gefahren und wir haben uns alles mal angeschaut. Christin, ebenfalls aus Deutschland, hat uns rumgeführt. Ich werde im „Maison Cérès“ leben.

Der Tagesablauf ist folgender:
-7 UhrFrühstück vorbereiten
-7:30 Uhr Villiger (So werden die Betreuten genannt) wecken und ab ins Bad mit ihnen
-8:00 Uhr Frühstücken
-9:30 – 11:30 Uhr Workshops
-12:30 Uhr Mittagessen und dann die Villiger ins Bett bringen – Pause
-14:30 Uhr zweiter Workshop
-Bis ich glaube 17:30 Uhr
-18 Uhr rum gibts Abendessen und dann werden alle zwei Tage die Villiger geduscht
-Gegen 20 Uhr treffen wir uns dann im „Living Room“ und schließen den Tag ab
-Wenn alle Villiger im Bett sind und wir keine Besprechung haben, ist dann so ca. um 20:30 Uhr schluss

Ja, so ist ein Tag vollgepackt und die Zeiten stimmen so ungefähr 😀 Ich muss mich erstmal daran gewöhnen, den ganzen Tag etwas zu machen und nicht abends wegzufahren.. 🙁  Aber es macht  Spaß! Man ist eben in seiner Freiheit eingeschränkter.. Hier gibts ein paar Autos, so habe ich wohl ab und zu die Chance, dass ich mit den Co-Worker-Autos nach Monreal fahren kann an meinen freien Tagen.. Muss ich mir morgen mal anschauen wie das alles geht 🙂

Ich bin für Steaven zuständig (ja Fredi, er heißt wirklich Steaven :-P) er ist ziemlich aktiv und man muss ihm ständig sagen, dass er aufhören soll irgendein Scheiß zu machen und das er sich auf seine Arbeit zu konzentrieren hat. Mit ihm kann man denke ich viel Spaß haben, nur muss man halt echt vieles ständig immer wieder sagen.. Wenn Audrey und  Lorenz (unsere Hauseltern – sie sind ca. 21 Jahre haben ein Kind und heiraten bald) den Offday haben (einen Tag + einen halben Tag oder am ende des Monats zwei Tage frei haben) werde ich mich um Martin und ab und an um Alysha kümmern. Martin kann kein Wort sagen, macht aber oft Geräusche und verständigt sich mit der Zeichensprache – sehr interessant das zu lernen!!! Alysha hat eine Prothese, kann aber sehr gut damit umgehen – ich war erstaunt! Er verständigt sich auch mittels der Zeichensprache. Alle drei haben noch so ihre Eigenarten über die ich aber im laufe der Zeit berichte..
Neben meinem Zimmer schläft Tobi, so ab 0 Uhr und dann wieder morgens um 6 Uhr „Muht“ er in seinem Zimmer rum.. Bissher hats mir noch nicht soviel ausgemacht, da ich eh gegen 6:30 Uhr aufstehe – abwarten… 😛 Mein Vorgänger hat sich wohl des öfteren darüber aufgeregt 🙂
Ansonsten arbeiten alle Villager fleißig mit und das klappt gut..

Es gibt verschiedene Workshops hier.. Ich war in der Töpferrei, Reiten und Sport. Ab nächster Woche hab ich meine festen Workshops: Holzwerkstatt und Farm..
Die anderen Leute sind echt nett und ich bin mit meinem Haus auch echt zufrieden 🙂 Man muss sich eben daran gewöhnen, dass man sehr sehr wenig Freizeit hat! Fritz, der mit mir im Vorbereitungsseminar war, ist nun nach seinen Visaproblemen auch angekommen und arbeitet in Maison Ellyn. Sonst sind noch ein paar Deutsche hier, wir unterhalten uns aber meistens trotzdem auf Englisch 🙂

Samstags ist immer Brunch, da kann ich dann bis 9 Uhr schlafen *jippiii*
So, machts mal gut!
Good night,
benny

Die restlichen Urlaubstage

Hey hey,

so, jetzt ist wieder einige Zeit vergangen…
Am Tag, als ich das letzte mal geschrieben habe, sind wir (Christoph, Katja und ich) dann nach Montreal gefahren und haben uns weitere Sehenswürdigkeiten von Montreal angeschaut..
Am Freitag waren wir abends bei einem Fußballspiel beim *puh*jetzt*wird’s*kompliziert* Freund von der Schwester der Mitbewohnerin von Rebeca 😛 und danach noch in Montreal weggewesen..
Am Samstag sind wir gegen Nachmittag aufs „Land“ gefahren und abends waren wir in einer Bar in der Nähe von St. Hyacithe.. War nen schöner Abend 😀
Sonntag war dann chillout angesagt.. Das Land ist echt schön und erstaunlich, wie krass anders hier alles ist… Eigentlich wollte ich heute mal den Botanischen Garten in Montreal anschauen aber jetzt ist es doch schon recht spät und die Sehenswürdigkeiten, die sich um den Botanischen Garten lohnen machen um 17 Uhr zu… Ich denke ich werde mir das morgen mal anschauen und heute mal genießen, schnelles Internet in der Uni zu haben.. Dann muss ich mal noch klären, wie und wann ich nach Val David zum arbeiten muss..
Okey soweit, ich geh mal in die Uni rüber ins Internet um meinen Blogeintrag abzuschicken..
Leider hab ich noch keinen Call-Shop gefunden um zu telefonieren.. Mal schaun, wann ich einen finde 🙂

Machts gut,
benny

Ein Lebenszeichen aus Canada

Hallo Ihr 🙂

ich bin am Samstag um 14 Uhr in Montreal angekommen.
Für meinen Flug von Stuttgart nach München stand zwar kein Kapitän zur Verfügung, nach einer Stunde Verspätung tauchte er aber doch auf 🙂
Vom Fliegen hab ich nicht viel mitbekommen, da ich die meiste Zeit geschlafen oder Filme angeschaut hab.
Zum leckeren Flugzeugessen war ich natürlich wach 😛
Nachdem ich angekommen bin sind wir zu Rebeca gefahren, dort wohn ich erstmal bis zum 1. Oktober.
Am Sonntag sind wir Montreal erkunden gegangen. Ich muss sagen, manche Orte in Montreal sind echt schön und überall gibt es Grünflächen und Parks, aber es gibt auch echt viele schreckliche Gegenden dort.
Am Montag und Dienstag bin ich dann nochmal mit Reiseführer durch Montral gezogen.
Dienstag abend kam Sarah (Rebecas Schwester) vorbei und wir haben gekocht etc. – war ein lustiger Abend 😛

Gerstern, also Mittwoch, bin ich mit der Metro nach Longvevil – Université de Sherbroke aufs „Festland“ gefahren und von dort aus weiter mit dem Bus nach St-Hyacinthe zu Sarah. Hier braucht alles ewig um von A nach B zu kommen.. Da fährt man locker mal zwei Stunden um von Montral nach St-Hyacithe zu gelangen.. Naja, auf jeden Fall, sind Christoph und Katja gerade in Canada Urlaub machen und kamen noch vorbei 🙂 Nach leckerem BBQ sind wir in die Stadt was trinken gegangen. Die Leute sind total offen hier und man findet eigentlich immer Unterhaltung.. Egal ob in Montral oder auf dem Land 🙂 Mit englisch kann man sich ziemlich gut durchschlagen! Aber eins steht fest: Auf dem Land ist es echt sehr viel schöner als in der Grossstadt!! (Französische Tastatur – ahhh, wenigstens hab ich die Punkte für ä,ö,ü gefunden :-))

So jetzt ist es 10 Uhr und Christoph und Katja holen mich gleich bei Sarah ab und wir fahren nach Montreal. Rebeca muss tagsüber immer in die Uni somit gehn wir drei dann alleine nochmal durch Montreal ziehen.

Für alle die mir Mails geschrieben haben – Danke!, Antworten kommen noch..
Ich hab wenig Zeit ins Internet zu kommen.. Aber jetzt seid ihr ja erstmal informiert 🙂

Machts gut,
viele Grüsse benny