Ein Lebenszeichen aus Canada

Hallo Ihr 🙂

ich bin am Samstag um 14 Uhr in Montreal angekommen.
Für meinen Flug von Stuttgart nach München stand zwar kein Kapitän zur Verfügung, nach einer Stunde Verspätung tauchte er aber doch auf 🙂
Vom Fliegen hab ich nicht viel mitbekommen, da ich die meiste Zeit geschlafen oder Filme angeschaut hab.
Zum leckeren Flugzeugessen war ich natürlich wach 😛
Nachdem ich angekommen bin sind wir zu Rebeca gefahren, dort wohn ich erstmal bis zum 1. Oktober.
Am Sonntag sind wir Montreal erkunden gegangen. Ich muss sagen, manche Orte in Montreal sind echt schön und überall gibt es Grünflächen und Parks, aber es gibt auch echt viele schreckliche Gegenden dort.
Am Montag und Dienstag bin ich dann nochmal mit Reiseführer durch Montral gezogen.
Dienstag abend kam Sarah (Rebecas Schwester) vorbei und wir haben gekocht etc. – war ein lustiger Abend 😛

Gerstern, also Mittwoch, bin ich mit der Metro nach Longvevil – Université de Sherbroke aufs „Festland“ gefahren und von dort aus weiter mit dem Bus nach St-Hyacinthe zu Sarah. Hier braucht alles ewig um von A nach B zu kommen.. Da fährt man locker mal zwei Stunden um von Montral nach St-Hyacithe zu gelangen.. Naja, auf jeden Fall, sind Christoph und Katja gerade in Canada Urlaub machen und kamen noch vorbei 🙂 Nach leckerem BBQ sind wir in die Stadt was trinken gegangen. Die Leute sind total offen hier und man findet eigentlich immer Unterhaltung.. Egal ob in Montral oder auf dem Land 🙂 Mit englisch kann man sich ziemlich gut durchschlagen! Aber eins steht fest: Auf dem Land ist es echt sehr viel schöner als in der Grossstadt!! (Französische Tastatur – ahhh, wenigstens hab ich die Punkte für ä,ö,ü gefunden :-))

So jetzt ist es 10 Uhr und Christoph und Katja holen mich gleich bei Sarah ab und wir fahren nach Montreal. Rebeca muss tagsüber immer in die Uni somit gehn wir drei dann alleine nochmal durch Montreal ziehen.

Für alle die mir Mails geschrieben haben – Danke!, Antworten kommen noch..
Ich hab wenig Zeit ins Internet zu kommen.. Aber jetzt seid ihr ja erstmal informiert 🙂

Machts gut,
viele Grüsse benny

Die letzten Tage zu Hause..

Hallo Ihr,

ich bin jetzt seit gestern abend wieder in Esslingen angekommen 🙂 Es war eine schöne Zeit im Seminar!
Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und ich habe noch viel zu tun..

Partymenschen und Frühaufsteher, die Lust haben, dürfen mich gerne am Samstag (20.09.) um 4 Uhr morgens am Flughafen verabschieden. Der Flieger geht um 6:05 Uhr Richtung München!

Von allen die nicht so früh aus den Feder kommen möchte ich mich auf diesem Wege verabschieden!
Ihr werdet von mir lesen (drückt mir die Daumen, dass es dort schnelles Internet gibt) 😛

Liebe Grüße,
benny

Die letzten Tage und gute Nacht..

Hallo liebe Leut,

so nachdem mein 1. Hospitationstag vorbei war, habe ich noch zwei weitere wunderschöne Tage erlebt.
Die Hospitationstage haben mir gezeigt, dass mir die Arbeit mit hilfebedürftigen Menschen Spaß macht.
Die Leute fanden es alle schade, dass die drei Tage so schnell vorbei gingen.
Nun ging das normale Seminar weiter.. Irgendwie haben wir alle das Gefühl, dass die gar nicht wissen, was sie mit uns in der vielen Zeit anfangen sollen. Wir haben kaum etwas zu tun und sind die meisten Tage mit Planen von anderen Tagen beschäftigt.. Vorkurzem waren wir im Schwimmbad und abends dann Bowlen, das war das Ergebnis einer Planung 🙂
Aber mir gefällts hier echt gut. Der Seminarleiter sowie die Leute sind echt nett und es macht einfach Spaß..
Man kann einfach mal genießen, nicht soviel um die Ohren zu haben – was glaube ich vor meinem Jahr in Kanada gar nicht schlecht ist.

In unseren letzten drei freien Tagen haben wir alle irgendwie nicht viel gemacht. Manche sind nach Hause gefahren und ein Teil ist hier in Wuppertal geblieben. In dem Dorf hier kann man auch nicht viel machen. Das einzige Caffee macht um 21:30 Uhr zu 🙁
So habe ich die Zeit genutzt meine Webseite mal neu zu gestalten (http://www.benjaminlindner.de).
Ein abend sind wir dann zu viert nach Wuppertal gefahren, waren in der Spätvorstellung in „Leg dich nicht mit Sohan an“ und danach was trinken… Nach einer ewig langen und lustigen Busfahrt (würde den Rahmen jetzt sprengen) sind wir dann morgens so gegen 5:30 Uhr wieder in unserer Unterkunft angekommen..
Also hab ich mich die letzten drei Tage gut der kanadischen Zeit angepasst, denn wir sind nie vor 5 Uhr ins Bett gekommen…

So, weil ich bei meinem letzten Blogeintrag nicht viel Zeit hatte, ne kurze Erklärung:
Die beiden Videos waren die Einzigen, die ich bei Youtube über meine Einrichtung gefunden habe.
Sie geben einen kleinen Eindruck 🙂

Also, wünsch euch eine gute Nacht,  ist ja schon wieder kurz nach halb drei..
Meinen schnarchenden Zimmerkompanen höre ich durch die Türe durch hierher 😛
Bisher konnte ich aber immer gut einschlafen 😀

Viele Grüße, machts gut,
benny

Der erste Tag als „Praktikant“

Hallo Leute,

heute war mein erster hospitations Tag. In kurzen Worten: „Es war der Hammer… – Total schön!“
Ich bin bei den Leuten gut aufgenommen worden und alle sind voll interessiert. Klar dem einen oder anderen hab ich im laufe des Tages 20 mal erzählen müssen wie ich heiße und wo ich bald hingehe etc. aber ich glaub des ist bei manchen da normal.. Man kann mit den Leuten viel lachen und es finden total interessante Gespräche statt!

Ich wurde auch schon voll eingeweiht:
Zähne putzen, Gebisse schrubben, Fingernägel schneiden, rasieren.. Naja, klar, am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig den Rasierer in die andere Richtung zu halten, aber man gewöhnt sich recht schnell an alles… Ich bin froh, alles mal hier kennenzulernen, da kann ich die Leute wenigstens mal noch auf Deutsch fragen, ob alles „ok“ ist oder ob irgendwas weh tut.. Bin mal gespannt wie das auf einer anderen Sprache ist.
Denn manche sprechen schon auf deutsch so unverständlich, da versteht man nur: „(&§(&(%=(/….morgen besuchen.“ Naja, dann sagt man halt: „Ahhh, es kommt jemand morgen vorbei..“ 🙂 und man versucht aus der Situation rauszureden…
Auf jeden Fall macht es richtig Spaß!

Nachdem man dann noch bisschen in der Küche geholfen und gegessen hat, sitzt oder bessergesagt man läuft eigentlich ständig mit den Leuten im Haus rum und die zeigen einem 100 Sachen.
Im Wintergarten ist die Raucherecke wo man immer sehr viele Leute findet, die gemütlich zusammensitzen..
Ansonsten bin ich noch mit einem zur Apotheke gelaufen und hab Rezepte eingelöst..
Jo, der Tag is ziemlich chillig .. 🙂

Achja, ich bin heut mit der Schwebebahn, die ja wohl sehr bekannt sein soll gefahren.. Is aber außer ein bisschen geschaukel nicht viel anders als U-Bahn..

Sooo, jetzt ist es kurz nach 1 Uhr und ich schau mal was die anderen so machen…

Machts gut!
Bis dann,
benny